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aitrailer/README.md
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2026-05-02 14:11:27 +02:00

22 KiB
Raw Blame History

AI Trailer Generator v2

Frame-accurate trailer reconstruction via pure Computer Vision

Gibt einen Reference Trailer und den dazugehörigen Quellfilm hinein — bekommt eine fertige FCPXML/EDL heraus, die den Trailer Frame-genau aus dem Quellfilm nachbaut.


Das Kernprinzip

Standardmäßig kein LLM für visuelles Matching. Optional kann ein Vision-Layer gecachte 3-Frame-Beschreibungen als zusätzliche Suchanker liefern; der finale Match bleibt aber CV-verifiziert.

Phase Was passiert Technologie
0 — Prep Reference Trailer analysieren & Beats extrahieren PySceneDetect + OpenCV
1 — Global Scan Gesamten Quellfilm via FFmpeg-Stream (2 FPS) gegen alle Beats scannen FFmpeg Pipe + Luma-Histogramm
1b — Optional Vision Seeds Unsichere Top-K Szenen mit 3-Frame-Beschreibungen cachen OpenAI-kompatibles Vision-LLM
2 — Refine Beste Treffer auf Frame-Ebene präzisieren OpenCV matchTemplate
3 — Dramaturgie Narrative BeatType-Klassifikation aus Dialog-Text OpenRouter LLM
4 — Export Timeline → FCPXML 1.10 oder CMX 3600 EDL xml.etree + eigener Timecode-Layer

Text-Safe Crop: Obere 15% und untere 30% des Frames werden vor jedem Vergleich ausgeblendet, um Title Cards, Logos und Letterbox zu ignorieren.


Voraussetzungen

  • Python 3.11+
  • ffmpeg im PATH (für Whisper Audio-Extraktion)
  • CUDA-fähige GPU empfohlen (für faster-whisper; CPU funktioniert auch)

Setup

1. Virtual Environment erstellen & aktivieren

# Im Projektordner
python -m venv .venv
.\.venv\Scripts\Activate.ps1

# Falls ExecutionPolicy blockiert:
# Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy RemoteSigned -Scope CurrentUser

2. Abhängigkeiten installieren

pip install -r requirements.txt

3. API-Key konfigurieren

# .env aus dem Template kopieren
Copy-Item .env.example .env

# Dann .env öffnen und den echten Key eintragen:
# OPENROUTER_API_KEY=sk-or-v1-...

4. Videodateien eintragen

config.toml öffnen und die Pfade anpassen:

[paths]
source_movie      = "B:/Proxy/DeinFilm_FTR.mp4"
reference_trailer = "F:/Encodings/DeinFilm_Trailer.mp4"

Verwendung

# Vollständige Pipeline (analyze → match → report → export)
python cli.py run

# Ohne Whisper-Transkription (schneller)
python cli.py run --no-audio

# Ohne LLM-Klassifikation
python cli.py run --no-audio --no-llm

# Schrittweise
python cli.py analyze            # Reference Trailer → Beats erkennen
python cli.py match              # Globaler FFmpeg Scan (Szenen-unabhängig)
python cli.py report             # HTML Report mit Video-Vergleich bauen
python cli.py export --format both   # FCPXML + EDL ausgeben

# Gezielt nur einen Beat bearbeiten (empfohlen für erste Iterationen)
python cli.py match --beat 5
python cli.py match --beat 5 --vision   # optionale gecachte Vision-Seeds
python cli.py report --beat 5
python cli.py export --beat 5 --format both

# Fehlerhafte Matches korrigieren
python cli.py rematch --beat 5 --threshold 0.50  # Schwelle anpassen (Globaler Scan wird für diesen Beat wiederholt)
python cli.py rematch --beat 5 --refine          # Cached Match per lokalem Bildinhalt-Offset nachschärfen

Der HTML-Report regeneriert seine Preview-Clips bei jedem Lauf mit genauer FFmpeg-Nachsuche und synchronisiert die beiden Video-Player pro Beat. Dadurch ist der Report zur Frame-Prüfung geeignet und zeigt keine alten gecachten Preview-Clips. Source-Previews bekommen bei Trailer-only-Tails denselben schwarzen Tail wie der Export, damit der Browser nicht einen zu kurzen Source-Clip gegen den längeren Referenzbeat weiterspult oder loopt. Zur Synchronprüfung rendert der Report ein einzelnes Frame-Locked-Compare-Video mit Referenz und Source in demselben MP4-Stream. Dieses Compare-Video ist maßgeblich, weil zwei getrennte Browser-Videoelemente nie zuverlässig framegenau synchron bleiben.

Wenn ein Trailer-Beat am Ende eine Blende, Schwarzfläche oder Textkarte enthält, die im Source-Film nicht als normaler Shot vorhanden ist, endet der Source-Match am letzten stabil passenden Frame. Exportierte Timelines behalten trotzdem die volle Beat-Länge und fügen danach automatisch einen schwarzen Trailer-Tail mit Marker für Fade/Dissolve ein.

Gezielte Ein-Beat-Matches nutzen zusätzlich vorhandene automatische Nachbarbeats aus dem Cache als zeitliche Suchanker. Das hilft bei aufeinanderfolgenden Shots, ohne manuelle Szenen oder Timecodes zu kuratieren. Bei match --beat N wird ein alter Cache-Treffer für genau diesen Beat entfernt und nur ein neu gefundener automatischer Treffer wieder eingetragen. Ein fehlgeschlagener neuer Lauf kann dadurch keinen alten falschen Report-Treffer stehen lassen.

Der globale Bildvergleich arbeitet auf kontrast-normalisierten Luma- und Kantenfeatures statt auf rohen Farb-Pixeln. Dadurch bleiben Schwarzweiß- oder anders gegradete Trailerbilder mit dem Source-Material vergleichbar, während unähnliche Farbshots schlechter ranken. Die Inpoint-Feinjustage bestimmt den Versatz lokal aus dem Bildinhalt: Um einen groben Treffer herum werden mehrere Referenzframes gegen mehrere Source-Offsets verglichen, und der beste gemeinsame Offset wird übernommen. Das ist schneller als ein erneuter globaler Scan und vermeidet pauschale Frame-Prerolls. Schwarze Referenzframes aus Blenden oder Titel-Tails werden für diese Offset-Messung ausgelassen, damit echte Bildbewegung und nicht die Blende selbst den Inpoint bestimmt. rematch --refine nutzt denselben lokalen FFmpeg/Pillow-Aligner und schreibt den korrigierten Inpoint direkt zurück in .cache/match_results.json.

Zusätzlich werden aus den besten szenenweiten Luma/Histogramm-Kandidaten mehrere Inpoint-Suchanker erzeugt. Diese Scene-Seeds verwenden keine harte pHash-Sperre, weil pHash bei stark anders gegradeten Trailerbildern echte Matches zu früh ausschließen kann. Optional kann python cli.py match --beat N --vision einen Vision-Layer zuschalten. Dann werden pro Trailer-Beat und pro wenigen Scene-Level-Kandidaten je drei Frames (Anfang, Mitte, Ende) von einem visionfähigen OpenAI-kompatiblen Modell beschrieben. Die Beschreibungen liegen in .cache/vision_descriptions.json und werden wiederverwendet. Vision erzeugt nur zusätzliche Suchanker; der eigentliche Match muss weiterhin durch CV, Content-Reranking, Timing und Duration-Coverage bestätigt werden. Der gewichtete Vision-Seed-Pfad ersetzt standardmäßig keinen normalen FFmpeg-Vollscan. Vision-Beschreibungen sind semantische Hinweise, aber keine Beweise; der volle CV-Scan bleibt deshalb aktiv, damit falsch bewertete Vision-Szenen echte Treffer nicht verdrängen. Für schnelle Experimente kann skip_coarse_scan_with_weighted_seeds = true gesetzt werden. Gewichtete Vision-Seeds werden nicht zuerst durch den alten Midpoint-Template Refine verschoben; sie gehen direkt in die lokale Content-Alignment-Prüfung. Das schützt wiederholte Gesprächseinstellungen, bei denen ähnliche Momente mehrfach in derselben Szene vorkommen. Innerhalb der automatisch von Vision vorgeschlagenen Szenen läuft zusätzlich eine dichte lokale Bildsequenzsuche. Sie misst den Phasenversatz in kleinen Zeitschritten direkt am Bildinhalt und bevorzugt Kandidaten mit genügend Restdauer in derselben Source-Szene. Das ist kein manueller Override: Vision grenzt nur Suchbereiche ein, die Auswahl bleibt Content-, Timing- und Coverage-getrieben. Nach einem dichten Vision-Treffer darf der spätere lokale Aligner nur noch im Bereich dieses Scan-Schritts nachjustieren. So kann ein korrekt gefundener Bewegungsmoment nicht wieder um viele Frames in eine ähnlich aussehende Phase derselben Szene verschoben werden. Wenn mehrere Vision-Kandidaten in derselben Source-Szene ähnlich gut scoren und die Beat-Dauer abdecken, bevorzugt der Matcher die frühere Phase. Das verhindert, dass ein späterer, minimal stärkerer Standbildtreffer die Bewegungsphase des Trailers sichtbar überholt. Enthält ein Trailerbeat selbst einen harten Umschnitt, werden Kandidaten an angrenzenden Source-Szenengrenzen zusätzlich als zusammenhängender Multi-Shot- Span geprüft. Ein Match darf dann über eine Source-Szenengrenze laufen, aber nur wenn die relative Source-Grenze zeitlich zu einem erkannten Trailer-Umschnitt passt. So kann ein Beat aus Frage/Antwort-Shots vollständig erfasst werden, ohne Szenen willkürlich zusammenzukleben. Auch der lokale Content-Aligner darf einen Inpoint nur noch übernehmen, wenn die feste Whole-Frame-/Spatial-Validation dadurch besser wird. Vor dem teuren Frame-Refine wird der gesamte Kandidatenpool mit einer schnellen festen Inhaltsprüfung neu sortiert. Dadurch können korrekte Treffer aus wiederholten Einstellungen einer Szene nach oben kommen, auch wenn ein freier Template-Peak an anderer Stelle numerisch stärker war. Suchanker bleiben im Pool erhalten, dürfen aber erst nach der Inhaltsprüfung nach oben rücken. Wenn ein Kandidat visuell plausibel ist, aber wegen Trailerblende oder kurzem Source-Span die normale Coverage knapp verfehlt, wird er als provisional Match behalten statt als NO MATCH verworfen. Dieses Reranking berücksichtigt zusätzlich die verbleibende Szenenlänge ab dem Kandidaten-Inpoint. Dadurch werden zu späte ähnliche Gesprächsphasen innerhalb derselben Szene nicht mehr vor frühere, tragfähigere Phasen sortiert. Das Inhalts-Reranking nutzt bewusst nur wenige repräsentative Referenzframes und eine begrenzte Kandidatenzahl. So bleiben wiederholte Szenen auffindbar, ohne dass der Lauf durch tausende Random-Seeks minutenlang festhängt. Confirmed Matches werden zusätzlich durch eine feste nahezu-Whole-Frame-Prüfung aus Luma, Kanten, Farbhistogramm und räumlichen 4x4-Farbhistogrammen gedeckelt. Dadurch kann ein freier Template-Hit mit ähnlicher Fenster-/Gesichtsstruktur nicht mehr als sicherer Match gelten, wenn die Gesamtkomposition oder die Bewegungsphase sichtbar eine andere Szene ist. Für gewichtete Vision-Kandidaten gibt es zusätzlich eine eigene Provisional- Bewertung aus Content-Score, Restdauer und Seed-Stärke. Dadurch können echte, aber durch Trailer-Grading/Crop numerisch schwache Treffer im Report landen, ohne als confirmed Match durchzugehen. Die Cache-Normalisierung für Report/Export verwendet dieselbe niedrigere Content-Untergrenze für nicht bestätigte Vision-Provisional-Treffer, damit ein gerade gefundener automatischer Match nicht beim Report-Aufbau wieder weggefiltert wird. Sie übernimmt auch die Multi-Shot-Coverage-Regel: gecachte Treffer, die passend zu internen Trailer-Umschnitten über angrenzende Source-Szenen laufen, werden nicht mehr auf die erste Source-Szene zurückgekürzt. Gezielte Einzel-Beat-Matches gewichten außerdem die automatisch aus Nachbarbeats abgeleiteten Continuity-Seeds. Wenn ein Beat direkt an einen bereits passenden Vorgänger anschließt, kann ein späterer ähnlich aussehender Moment derselben Dialogszene den erwarteten Anschluss nicht mehr nur wegen eines höheren Standbildscores verdrängen. Diese Continuity-Seeds sind aber nur Suchanker: in derselben Szene darf ein späterer Inpoint gewinnen, wenn die mehrframeige Content-Prüfung die Bewegungsphase klar besser trifft. Dadurch bleiben Anschlussmatches stabil, ohne Hand-/Kopfbewegungen auf einen falschen Zeitpunkt festzunageln. Continuity- und Vision-Seeds allein schalten den globalen FFmpeg-Scan standardmäßig nicht ab. Sie sind Suchanker, keine Beweise; der volle CV-Scan bleibt aktiv, damit semantisch plausible, aber falsche Vision-Treffer echte Bildmatches nicht verdrängen. Bei aktivierter Vision wird für gezielte Match-Läufe trotzdem zuerst ein schneller seed-basierter CV-Prepass ausgeführt. Er überspringt den vollen FFmpeg-Stream nur vorläufig und akzeptiert einen Treffer erst nach derselben Bild-/Phasenvalidierung wie der normale Matcher. Nur nicht gelöste Beats fallen danach auf den vollständigen Scan zurück. Die Qualitätsparameter für lokale Vision-Szenenscans und Refine-Kandidaten bleiben dabei erhalten; der Prepass ist eine Reihenfolge-Optimierung, kein Qualitätsdeckel. OpenRouter-/Vision-Rate-Limits werden mit progressiv längeren Pausen erneut versucht. Billing-, Credit- oder Token-Guthaben-Fehler werden dagegen sofort als echter Blocker gemeldet, weil Warten dort nicht hilft. Lange Trailerbeats werden nicht mehr automatisch über ihre gesamte Beat-Länge gegen einen einzigen Source-Clip validiert. Sobald nach einem sichtbaren Source-Abschnitt eine anhaltende Schwarzblende oder Titel-/Credit-Insel beginnt, endet der matchbare Referenzbereich dort; zwei aufeinanderfolgende dunkle Samples reichen dafür. Spätere Text-/Creditbilder im selben Beat gehen damit nicht mehr in Reranking, Validation oder Span-Schätzung ein. Wenn nach einer Blende wieder sichtbares, matchbares Material kommt, wird der Beat nicht mehr als „Source + schwarzer Tail“ behandelt. Der CLI-Match speichert zusätzliche MatchSegment-Einträge für jede automatisch erkannte sichtbare Insel; der HTML-Report setzt diese Source-Segmente frame-lockend zusammen und füllt nur echte Zwischenlücken mit Schwarz. Dadurch können per Blende verbundene Trailer-Einstellungen innerhalb eines Beats getrennt gematcht werden, ohne die globale Scene Detection aggressiver oder beat-spezifisch zu kuratieren. Beats mit mehreren sichtbaren Inseln werden direkt segmentiert gesucht, statt zuerst als ein künstlich zusammenhängender Source-Clip über den ganzen Film zu laufen. Jede Insel nutzt dieselbe gestufte Vision-/CV-Validierung wie ein normaler Beat; der zusammengesetzte Report bleibt beat-synchron. Wenn der schnelle validierte Vision-Prepass für eine Insel keinen Treffer liefert, darf diese Insel weiterhin in den vollständigen Scan fallen. Falls ein kompletter Beat keinen belastbaren Einzelclip ergibt, versucht der Matcher dieselbe Segmentlogik automatisch als Fallback: sichtbare Inseln werden einzeln global gesucht und anschließend wieder zu einem Beat-Ergebnis zusammengesetzt. Sehr kurze Inseln dürfen zusätzlich in den Source-Szenen benachbarter bereits gematchter Beats lokal nach ihrer Bewegungsphase suchen. Das ist weiterhin nur ein allgemeiner Continuity-Anker, kein manueller Override für bestimmte Beat-Nummern oder Szenen. Besteht ein Beat nach automatischer Fade-/Titel-Filterung nur aus einer einzigen sichtbaren Insel, wird diese Insel direkt als primäres Suchziel verwendet. Dadurch scannt der Matcher denselben Bildinhalt nicht erst als vollen Beat und danach noch einmal als Segment; der Report behält trotzdem die korrekte Beat-Position und füllt echte Randlücken mit Schwarz. Gecachte segmentierte Treffer werden ebenfalls gegen die automatisch sichtbare Referenzdauer normalisiert, nicht gegen Schwarz-/Blendränder des gesamten Beats. Ein korrekt gematchter kurzer Bildinhalt wird dadurch beim Report-Aufbau nicht nachträglich als zu kurz verworfen. Zusätzlich werden sehr dunkle, kontrastarme oder noch nicht sauber auf-/abgeblendete Referenzframes aus Score, Inhalts-Reranking, Phasen-Alignment und Motion-Templates herausgenommen. Blenden sollen bestimmen, wie der Clip später exportiert wird, aber nicht, ob der Bildinhalt als Match gilt. Treffer unter provisional_content_threshold werden gar nicht mehr gespeichert oder aus alten Cache-Ergebnissen übernommen. Das verhindert, dass offensichtlich falsche Szenen im Report als Match-Kandidat weiterleben.

Log-Level

python cli.py run --log-level DEBUG

Projektstruktur

ai_trailer_2026/
│
├── config.toml              ← Alle Parameter (kein Hardcoding im Code)
├── .env                     ← API-Keys (NICHT commiten)
├── cli.py                   ← Einstiegspunkt
│
├── src/
│   ├── core/
│   │   ├── config.py        load_config() → AppConfig (frozen dataclasses)
│   │   └── models.py        Scene, TrailerBeat, VibeHit, MatchResult, EditTimeline
│   ├── cv/
│   │   ├── fingerprinting.py   Text-Safe Crop · HS-Histogramme · pHash
│   │   ├── vibe_check.py       Phase 1: Histogram+pHash Filter
│   │   ├── scene_indexer.py    PySceneDetect → Fingerprint → JSON-Cache
│   │   ├── frame_extractor.py  VideoCapture-Wrapper
│   │   └── deep_scan.py        Phase 2: Coarse+Refine Template-Matching
│   ├── audio/
│   │   └── transcriber.py   faster-whisper Transkription
│   ├── llm/
│   │   ├── dramaturg.py     OpenRouter → BeatType (Dialog/Dramaturgie)
│   │   └── vision_cache.py  optionale gecachte 3-Frame Vision-Seeds
│   ├── pipeline/
│   │   ├── trailer_analyzer.py  Reference-Trailer → TrailerBeat[]
│   │   └── matcher.py           Orchestrierung + EditTimeline-Builder
│   └── export/
│       ├── timecode.py      Sekunden ↔ FCPXML-Rational ↔ SMPTE
│       ├── fcpxml_writer.py FCPXML 1.10
│       └── edl_writer.py    CMX 3600 EDL
│
├── output/                  ← FCPXML/EDL Output (gitignored)
├── .cache/                  ← Szenen-Index + Match-Ergebnisse (gitignored)
└── tests/                   52 Unit-Tests (pytest)

Cache-Verhalten

Damit nicht bei jedem Lauf der gesamte Quellfilm neu analysiert werden muss:

Datei Inhalt Neu bauen mit
.cache/scene_index.json Alle Quellfilm-Szenen + Fingerprints --force-reindex
.cache/trailer_beats.json Erkannte Trailer-Beats python cli.py analyze erneut
.cache/match_results.json CV-Matching-Ergebnisse python cli.py match erneut
.cache/vision_descriptions.json Optionale 3-Frame Vision-Beschreibungen für Beats/Szenen löschen oder anderes Vision-Modell konfigurieren

Tests

pytest tests/ -v

Alle Tests laufen ohne echte Videodateien (synthetische Frames via numpy/OpenCV).


Konfiguration (Auszug)

Alle Werte in config.toml — keine hardgecodeten Konstanten im Code.

[cv.vibe_check]
top_k_candidates     = 10     # Top-K Kandidaten für Deep Scan
phash_max_distance   = 12     # Hamming-Distanz Schwelle (064)
crop_top_fraction    = 0.15   # Obere 15% ausblenden (Logos)
crop_bottom_fraction = 0.30   # Untere 30% ausblenden (Letterbox/Subs)

[cv.deep_scan]
coarse_step_seconds  = 0.5    # Scan-Schrittgröße (Coarse Pass)
match_threshold      = 0.65   # Mindestscore für bestätigte automatische Matches
provisional_match_threshold = 0.43 # Niedrigere automatische Kandidaten im Report zeigen
coarse_candidate_threshold = 0.50 # Niedrigeres Gate vor Multi-Frame-Refine
refine_window_seconds = 0.6   # Suchfenster für framegenaue Inpoint-Feinjustage
refine_step_seconds  = 0.04   # ~1 Frame bei 25fps (Refine Pass)
content_align_window_seconds = 0.48 # Lokales Suchfenster um einen groben Treffer
content_align_sample_step_s  = 0.28 # Referenzframes für direkten Bildinhalt-Offset
content_validation_weight    = 0.35 # Gewicht der festen Whole-Frame-/Spatial-Endprüfung
provisional_content_threshold = 0.42 # Untergrenze für Report-/Cache-Kandidaten
start_tie_break_score_delta = 0.015 # Bei fast gleichen Scores früheren Inpoint wählen
start_preroll_frames        = 0  # Kein pauschaler Start-Ausgleich; Offset kommt aus Bildinhalt
sequence_candidate_count = 240 # Breiter Kandidatenpool vor Inhalts-Reranking
max_refine_candidates = 6 # Teurer Frame-Refine läuft nur auf den besten Inhaltskandidaten
scene_seed_top_k = 30 # Scene-Level-Kandidaten als zusätzliche Suchanker
scene_seed_points_per_scene = 6 # Inpoint-Samples pro Scene-Level-Kandidat
content_rerank_candidate_count = 100 # Grobe Kandidaten vor Inhalts-Reranking
skip_coarse_scan_with_weighted_seeds = false # Vision-Seeds nur als Hinweise; Vollscan bleibt robust
sequence_score_weight = 0.55  # Gewicht für mehrere zeitliche Vergleichsframes
span_score_weight     = 0.15  # Gewicht für Stabilität bis zum Beat-Ende
coarse_score_weight   = 0.10  # Gewicht des groben Midpoint-Treffers
duration_score_weight = 0.20  # Gewicht für nutzbare Länge des Source-Treffers
duration_tie_break_score_delta = 0.03 # Bei ähnlichem Score längeren Treffer bevorzugen
min_duration_coverage = 0.65 # Treffer muss mindestens 65% des matchbaren Referenzanteils tragen
continuity_seed_offsets_s = [-1.0, 0.0, 0.5, 1.0, 1.5, 2.0, 3.0] # Suchanker um gematchte Nachbarbeats
span_sample_step_s       = 0.08 # Schrittweite für End-/Drift-Erkennung
trim_tail_frames         = 4  # Sicherheitsabstand gegen kurze Blitzer am Ende
scene_boundary_epsilon_s = 0.12 # Szenengrenzen-Toleranz gegen 1-2 Frame Cut-Drift
scoreable_luma_mean_min = 24.0 # Zu dunkle/Fade-Frames nicht scoren
scoreable_luma_p90_min  = 58.0 # Helle Bildanteile müssen sichtbar genug sein
scoreable_contrast_min  = 24.0 # Kontrastarme Blenden/Titelinseln ignorieren

[vision]
enabled = false # Kostenkontrolle: per CLI mit --vision aktivierbar
model = "google/gemma-4-31b-it" # Muss ein visionfähiges OpenAI-kompatibles Modell sein
scene_candidate_top_k = 8 # Nur wenige Top-Szenen pro Beat beschreiben
max_new_descriptions_per_run = 12 # API-Kosten pro Lauf begrenzen
max_seed_scenes = 3 # Nur beste Vision-Szenen als Suchanker weitergeben
seed_points_per_scene = 12 # Inpoint-Samples pro Vision-Szene
seed_score = 0.88 # Vision-Seeds bekommen mehr Priorität als normale Scene-Seeds
max_refine_candidates = 6 # Vision-Pfad prüft mehrere Bewegungsphasen derselben Szene
local_scan_step_s = 0.12 # Dichte lokale Bildsuche in Vision-Szenen
local_scan_max_points_per_scene = 180 # Laufzeitgrenze pro Source-Szene
local_scan_top_candidates = 18 # Beste lokale Kandidaten gehen ins Refinement
local_scan_tie_break_score_delta = 0.08 # Ähnliche Vision-Treffer: frühere Phase bevorzugen
multi_shot_cut_corr_threshold = 0.20 # Interne Trailer-Umschnitte erkennen
multi_shot_boundary_tolerance_s = 0.20 # Source-Grenze muss zum Trailer-Cut passen
fullscan_fallback = false # Nur relevant, wenn skip_coarse_scan_with_weighted_seeds=true ist
content_threshold = 0.22 # Lockeres Content-Gate nur für gewichtete Vision-Seeds
similarity_threshold = 0.18 # Mindest-Textähnlichkeit für Vision-Seeds

Lizenz

Internes Tool — nicht für den öffentlichen Vertrieb.